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Konventionelle Lichttherapie

Bei der konventionellen Lichttherapie der Psoriasis kommen im wesentlichen zwei verschiedene Therapieprinzipien zum Einsatz.

1. Behandlung mit UVB-Licht

Viele Patienten wissen aus eigener Erfahrung, dass sich die Schuppenflechte unter dem Einfluss von Sonnenlicht oft deutlich verbessert. Schon lange ist bekannt, dass die im Sonnenlicht enthaltenen UVB-Strahlen mit einer Wellenlänge von 280-320nm hierfür verantwortlich sind. UVB-Licht einer Wellenlänge um 310nm zeigt dabei die beste Wirkung. Man versucht daher Geräte einzusetzen, die möglichst viel UVB-Licht in diesem Wellenbereich abstrahlen.

Selektive UV-Phototherapie (SUP-Bestrahlung)

Bei dieser Form der Lichttherapie kommen Geräte zum Einsatz, die Licht verschiedener Wellenlängen abstrahlen (polychromatische Strahler), die Emissionsmaximum zwischen 300nm und 320nm haben.

Schmalspektrum-UVB-Therapie (311nm)

Zur Schmalspektrum-UVB-Therapie werden in den Geräten Fluoreszenzröhren mit einem Emissionsgipfel bei 311 nm verwendet.

2. Fotochemotherapien unter Anwendung von UVA-Licht

Vor der Bestrahlung mit dem UVA-Licht wird bei diesen Behandlungen ein lichtempfindlich machender Stoff (Fotosensibilisator) entweder in Form einer Tablette eingenommen oder von außen durch ein Bad oder eine Salbe auf die Haut aufgebracht. Als Fotosensibilisator wird in der Regel 8-Methoxypsoralen (8-MOP) verwendet, dass die Haut für die UVA-Licht (320-400nm) empfindlich macht. Man spricht daher auch von einer Psoralen-UVA-Therapie oder kurz PUVA-Therapie.

Systemische PUVA-Therapie

Unter einer systemischen PUVA-Therapie versteht man eine Behandlungsform, bei vor der Bestrahlung der Lichtsensibilisator in Form von Tabletten eingenommen wird.

Creme-PUVA-Therapie

Bei der Creme-PUVA wird 8-MOP in eine Salbengrundlage eingearbeitet und nur dort aufgetragen, wo eine verstärkte UVA-Lichtwirkung gewünscht ist (Psoriasisherde). Besonders häufig wird diese Therapie zur Behandlung von Schuppenflechtenherden an Händen und Füßen verwendet

Lokale Bade-PUVA

8-MOP auch in Wasser gelöst und dann als Hand- oder Fußbades zur Lichttherapie verwendet werden. Man spricht dann von einer lokalen Bade-PUVA.


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