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Mitgliederversammlung 2020: Das Psoriasis-Praxisnetz Süd-West geht neue Wege

MANNHEIM – Der Vorsitzende des Psoriasis-Praxisnetzes Süd-West, Dr. Dirk Maaßen hat neue Initiativen angekündigt, um Fortbildung und Patientenkommunikation in der Corona-Krise aufrechtzuerhalten und weiter auszubauen. Bei der Mitgliederversammlung stellte er drei neue Projekte vor.

Dr. Dirk Maaßen kündigte in Mannheim eine Reihe neuer Initiatib´ven des PPN Süd-West an, Fortbildung und Mitgliederkommunikation weiter auszubauen.

Erstmals fand die Jahrestagung des PPN Süd-West hybrid – online und in Realpräsens zugleich – statt.

Auf Abstand war der Plenarsaal bei der Jahrestagung in Mannheim besetzt.

Das gesundheitspolitisch wichtigste Ereignis im Berichtzeitraum war nach übereinstimmender Einschätzung des Vorstands ein Spitzengespräch zur Psoriasisversorgungssituation in Baden-Württemberg. An dem "Roundtable" mit führenden Vertretern des Praxisnetzes und Prof. Matthias Augustin vom CVderm in Hamburg nahmenseitens der KV, der Vorsitzende, Dr. Norbert Metke, und der Leiter der Prüfeinrichtungen von Baden-Württemberg, Prof. Wilhelm-Bernhard Niebling, teil.

Anlass war die anhaltende Unterversorgung mit modernen antipsoriatischen Systemtherapeutika von Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Psoriasis. "In dem Gespräch hat sich herausgestellt, dass gegen Dermatologen in Baden-Württemberg wegen der Verordnung von systemischen Antipsoriatika aktuell keine Regresse anhängig sind," so Dr. Maaßen.

Inzwischen ist ein konkretes Ergebnis dieser Beratungen online sichtbar. Die gemeinsame Prüfeinrichtungen von KV und Krankenkassen in Baden-Württemberg haben auf ihrer Website zum Thema Psoriasis die Bedingungen einer leitliniengerechten Versorgung nach der S3-Leitlinie der AWMF als maßgeblich veröffentlicht und auch die Definition des Schweregrades sowie die Festlegung der Stadieneinteilung der Psoriasis entsprechend dem aktuellen Onkoderm-Behandlungspfad Psoriasis in diesem Zusammenhang übernommen. Maaßens Fazit: „Wenn wir nach diesem Leitfaden handeln, sind wir in Baden-Württemberg save.“

Eine neue Debatte stieß der Vorsitzende des PPN in Mannheim an: ob das Psoriasisnetz Süd-West künftig Teil eines umfassenderen Hautnetzes Süd-West werden solle, lautete der Denkanstoß an die live wie online versammelten Mitglieder angesichts der Tatsache, dass zahlreiche in der Psoriasisversorgung eingesetzte Medikamente zunehmend auch für andere entzündliche Hauterkrankungen eine Zulassungserweiterung erfahren bzw. andere neue Systemtherapeutika für die Behandlung der Neurodermitis, Acne inversa und der chronischem spontanen Urtikaria verfügbar sein werden.

Dazu gab es auf der Jahrestagung einen motivierenden Beitrag von Prof. Augustin, der aus den eigenen Erfahrungen mit diesem Konzept in Hamburg berichtete. Dort ist das Hautnetz Hamburg das Dach unter dem verschiedene Netzwerke zur Behandlung von Psoriasis, chronischen Wunden, Acne inversa und Neurodermitis kooperieren. Und auch eine Reihe der nachfolgenden Referenten bauten in ihren fertigen Vortrag spontan ein unterstützendes Votum ein.

Nach der Krise ist vor der Krise

Dem nicht absehbaren Ende der Einschränkungen zum Infektionsschutz will das PPN mit Reihe neuer Initiativen begegnen. So soll für Psoriasis-Patienten eine Staffel von kurzen Informationsfilmen zu den häufigsten Fragen rund um die Lebensführung dieser chronisch-entzündlichen Hauterkrankung entwickelt und produziert werden und so einen gewissen Ersatz für Patienten-Informationsveranstaltungen schaffen. Gleichzeitig stellt sich das PPN nach Maaßens Worten darauf ein, in Zukunft verstärkt Hybrid-Fortbildungveranstaltungen anzubieten, die sowohl mit eingeschränktem Teilnehmerkreis und verstärkten Infektionsschutzregeln live und zugleich auch online für Interessierte am heimischen Computer stattfinden werden. Last not least soll die Website des PPN neu aufgestellt und auf den heutigen Stand der interaktiven technischen Möglichkeiten gebracht werden.

Bislang ist das PPN nach dem Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden trotz aller Beschränkungen des Infektionsschutzes nahezu unbeschadet durch die Krise gekommen. Die Mitgliederzahl stagniert mit 220 niedergelassenen Ärzten auf hohem Niveau. Im September 2019 ist als achte Klinik die PsoriSol Klinik Hersbruck dem Praxisnetz beigetreten.

Anhaltend hoch ist die Nachfrage nach dem PPN-Fortbildungsangebot für die allgemeinärztlich tätigen Kolleginnen und. Kollegen mit 30 bis 70 Teilnehmern mit vier bis sechs regionalen Veranstaltungen kalenderjährlich. 2020 waren Mainz und Koblenz im September Schauplatz, es folgen noch bis zum Jahresende Mannheim, Pforzheim und Ulm.

Die Premiere für das neue Veranstaltungs-Format – die wegen Corona von Wiesbaden nach Mannheim verlegte Jahresversammlung – jedenfalls empfanden Veranstalter, Organisatoren und Teilnehmer – 32 in einem gut durchlüfteten Konferenzraum des Radisson Blu Hotels Mannheim, und mehr als 40 online am Bildschirm jedenfalls als gelungen. Der Teilnehmerkreis war kaum kleiner als im Vorjahr in Augsburg und auch die Möglichkeit zu Rückfragen an die Vortragenden wurde lebhaft genutzt.


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