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Seelische und kognitive Beeinträchtigungen unter der Lupe

MANNHEIM – Das Psoriasis-Praxisnetz Süd-West treibt die Erforschung von Belastungen durch Psoriasis weiter voran. Zwei neue Studien stehen vor dem Abschluss.

Die Ergebnisse von PSO-MAT einer Studie zu den kognitiven Beeinträchtigungen bei Psoriasis vulgaris, werden im November auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) in Berlin vorgestellt. Auch PSY-DERM, eine Studie zu den psychischen Belastungen unterschiedlicher entzündlicher Hauterkrankungen, ist weit fortgeschritten und soll in Berlin präsentiert werden. Das berichtet das mit der Organisation beauftragte Institut für Studien zur Psychischen Gesundheit GmbH, Mannheim.

„Bei Patienten mit Psoriasis vulgaris werden gehäuft kognitive Beeinträchtigungen festgestellt,“ so die Rationale von PSO-MAT.  Diese Beeinträchtigungen betreffen insbesondere das Kurzzeitgedächtnis, die Aufmerksamkeitsleistung und die exekutive Funktionen und damit Leistungsbereiche, von denen wichtige Alltagsfertigkeiten abhängen,“ erläutert Projektleiterin Nadja Baumgart vom ISPG. Daher sei eine Untersuchung der kognitiven Leistungsfähigkeit bei Patienten mit Psoriasis vulgaris von großem Interesse. Insgesamt sind von den Psoriasis-Praxisnetzärzten148 Patienten eingebracht worden. 

Noch offen für weitere Patienten aller Schweregrade ist  PSY-DERM  Bei der multizentrischen Querschnittserhebung sollen  von 10 Fachärzten für Dermatologie aus dem Psoriasis-Praxisnetz Süd-West e.V. Untersuchungsergebnisse von je 10 Patienten mit Psoriasis vulgaris, 10 mit chronisch spontaner Urtikaria, 10 mit malignem Melanom und 10 mit atopischem Ekzem eingebracht werden. Aktuell sind 242 der 400 Probanden erhoben, davon 53 Probanden mit atopischem Ekzem, 45 Probanden mit chronisch spontaner Urtikaria, 68 Probanden mit malignem Melanom und 76 Probanden mit Psoriasis vulgaris. Die Erhebung wird im September 2019 abgeschlossen, so der aktuelle Stand der Planung.

Im Fokus steht der Zusammenhang der Art und Schwere der Erkrankung mit der psychischen Gesundheit und der Schlafqualität. Noch gibt es in der dermatologischen Forschung keine Studien, die hinsichtlich Psyche und Schlafqualität Psoriasis, Urtikaria, malignem Melanom und atopischem Ekzem miteinander vergleichen. Bislang ist lediglich bekannt, dass dermatologische Erkrankungen grundsätzlich eine seelische Belastung darstellen können, die abhängig vom Schweregrad und der Art der Erkrankung unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Die Schlafqualität stellt einen wichtigen Parameter für die Lebensqualität der Patienten dar.

 

 


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