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TK-Vertrag erleichtert die innovative Versorgung der Psoriasis

HAMBURG/FRANKENTHAL – Die Versorgung der Schuppenflechte wird nachhaltig verbessert: Seit dem 1. April gilt der erste „Vertrag zur besonderen Versorgung in der Indikation Psoriasis“ für Patienten mit mittelschweren bis schweren Formen dieser chronisch entzündlichen Hauterkrankung. Das haben die Techniker Krankenkasse (TK) und die DermaMed e.G. des Berufsverbandes der Deutschen Dermatologen (BVDD) auf der Grundlage des §140a des Sozialgesetzbuchs miteinander vereinbart.

Mit dieser Regelung werde der Zugang zu innovativen Behandlungsmöglichkeiten erleichtert. Zugleich erhalte der behandelnde Hautarzt mehr Regresssicherheit. Das unterstrich der Verhandlungsführer des BVDD, Vorstandsmitglied Dr. Ralph von Kiedrowski, bei der Präsentation der wichtigsten vertraglichen Bestimmungen auf der Mitgliederversammlung des Psoriasis-Praxisnetzes Süd-West und wenig später auch auf der 11. Nationalen Versorgungskonferenz Psoriasis in Hamburg. 

Rechtsgrundlage des Vertrags ist §140a des Sozialgesetzbuchs, Teilnehmen können bislang nur Versicherte der Techniker Krankenkasse. Sie müssen schriftlich zustimmen.

Das gilt auch für Dermatologinnen und Dermatologen, die ihren Patienten Leistungen nach den Bestimmungen des Vertrages anbieten. Sie müssen darüber hinaus:

  • Mitglied im BVDD sind und 
  • über ein gültiges Zertifikat Psoriasis der Deutschen Dermatologischen Akademie verfügen
    oder 
  • 16 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten einer psoriasis-spezifischen Fortbildung
    und
  • Erfahrungen in der Systemtherapie nachweisen können.

Sie erhalten dann für die Versorgung von mittelschwer bis schwer an Psoriasis Erkrankten eine deutlich höhere Vergütung als im Regelleistungsvolumen. Der Vertrag gilt für alle Fälle, bei denen eine Behandlung mit einem Biologikum oder mit einem PDE-4-Hemmer medizinisch angezeigt ist. Ein erstmals vereinbartes Ampelsystem für Arzneimittel informiert die teilnehmenden Dermatologinnen und Dermatologen über den therapeutischen Nutzen und die Wirtschaftlichkeit der eingesetzten innovativen Arzneimittel.

Von Kiedrowski rechnet ebenso wie seine Verhandlungspartner von der TK mit einer baldigen Übernahme des Vertragswerks auch durch ander Ersatzkassen. Einen ähnlichen §140a-Vertrags der TK für rheumatische und gastroenterologische Erkrankungen haben viele andere Ersatzkassen schon in der Breite übernommen.

 


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