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Blue-light-Therapie: Philips zieht sich aus der Dermatologie zurück

EINDHOVEN – Der Philips-Konzern zieht sich aus der Dermatologie zurück und löst die Geschäftseinheit „Light & Health“ auf. Schon seit Jahresbeginn 2018 werden keine Blue-light Bestrahlungsgeräte zur Heimanwendung bei lokalen entzündlichen Hautveränderungen bei Schuppenflechte mehr ausgeliefert.

 

 

Offiziell wird der Verkauf von „Philips BlueControl“ zum 30. Juli 2018 eingestellt. Damit wird eine niederschwellige Therapieoption zur dermatologischen Behandlung von milden Formen der Psoriasis vulgäres künftig mangels breiter Verfügbarkeit von Bestrahlungsgeräten für die Heimanwendung offenbar erschwert. Ebenso wird Philips neue Studien zur Sicherheit und Wirksamkeit einer Therapie mit blauem Licht nicht weiter fördern. 

„Die Auswirkungen könnten reduziert werden, wenn eine externe Gesellschaft Teile von Philips übernimmt, um das Blue Light Business weiter zu führen,“ teilt das Unternehmen mit. Eine Übernahme des dermatologischen Geräteportfolios durch ein anderes Unternehmen ist jedoch bislang nicht absehbar. „Alle regulatorischen Verpflichtungen verbunden mit dem Medizingerät, werden weiterhin durch Philips gewährleistet,“ versichert Philips in einem Rundschreiben an die Fachgruppe der Hautärzte in Deutschland.

Philips hatte bei den zur Heimanwendung geeigneten Geräten mit einer Wellenlänge von 453 Nanometern auf dem Markt ein Alleinstellungsmerkmal. 2017 erwarben europaweit rund 9000 Patienten ein Blue-Light-Bestrahlungsgeräte abgesetzt. Die von dem niederländischen Konzern geförderten Studien zeigen, dass die Therapie sehr sicher und effektiv in der Behandlung dre Schuppenflechte eingesetzt werden kann. 

"Klinische Studien demonstrieren die positive Wirkungen von blauem LED-Licht auf die Plaque-Symptome bei Psoriasis vulgaris1,2 wie Rötung, Schuppung und Hautdicke. Im Verlauf einer 12-wöchigen Behandlung haben sich die Symptome bei den Patienten signifikant gebessert; einige Patienten waren anschließend Plaque-frei. Während der einmonatigen Nachsorgephase haben sich die Plaque-Symptome im Durchschnitt weiter gebessert," so zusammenfassend das Ergebnis eines Studienteams, das Stefanie Pfaff von der Universitäts-Hautklinik Aachen als Erstautorin im Juni 2015 in der Fachzeitschrift Dermatology publizierte.


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